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Diese Woche neue Freunde... (14.05.2016 00:36:48)

Hallo meine Lieben, guten Abend!

 

In dieser Woche ist nicht all zu viel passiert, jedenfalls nichts Schlimmes.

Ich habe viel geräumt und richte gerade mein Arbeitszimmer neu ein.

Am Mittwoch wurden wir von den Eltern des besten Freundes meines Sohnes eingeladen, dort zu übernachten.

Das haben wir gerne angenommen!

Sohnemann war schon einmal alleine dort, ich war neugierig und habe das auch mal gesagt.

Nun ja, jetzt haben wir Nägel mit Köpfen gemacht und waren dort.

Ich kann nur sagen,ich habe mich dort sehr wohl gefühlt!

Es sind unheimlich liebe Menschen und sie wohnen in einer wunderschönen Gegend.

Mich interessierte es schon lange wie sie so leben, denn der Papa ist Violin-Bauer und die Mama Bildhauerin, bzw. sie schnitzt.

Ihre Werke sind so präzise, da kann man nur staunen.

Man gibt ihr ein Bild und bekommt eine Figur, die genau so aussieht....einfach nur „wow“!!!

Sohnemann war die meiste Zeit mit seinem Freund zusammen am Schlagzeug.

Er liebt es und möchte nun gerne ein eigenes haben.

Die ganze Familie ist sehr musikalisch, alle singen, die Kinder spielen Bassgitarre, Violine, Blockflöte, Klavier und ich weiß nicht was noch alles.

Das sind jedenfalls die Instrumente, die ich erlebt habe.

Die Eltern spielen Violine, Bassgitarre, Klavier und Schlagzeug.

Als allererstes hat sie (die Mama) mich herum geführt und alles gezeigt, den Hof, das Haus, die Werkstatt...

Hinterm Haus ist ein großer Hof mit Garten, dahinter laufen ein paar Hühner rum und danach geht es in ein kleines Wäldchen mit einer Lichtung und wenn man nicht aufpasst, fällt man in einen Fluss.

Wir sind eine Weile neben dem Fluss her gelaufen und dann über eine Brücke und dann stand ich mitten im Grün.

War das herrlich!

Und irgendwie konnte ich dieser Frau alles erzählen.

Ich weiß nicht wieso und woher das kommt, aber, obwohl ich sie nur vom sehen und kurz oberflächlich reden (wenn man sein Kind von der Schule abholt) kannte, hatte ich ein großes Vertrauen zu ihr. (Ich habe es noch!;-))

Es war schön, so reden zu können und ich hatte auch das Gefühl, dass sie mich ernst nimmt und mich auch versteht.

So etwas findet man selten.

Dann haben wir zusammen Kartoffeln und Rote Beete geschält, gestiftelt...denn es gab selbstgemachte Pommes mit gesammeltem Salat.

Ich hatte etwas Melde, Brennnesseln, Löwenzahn, Wegerich und Taubnesseln gesammelt dafür.

Da fällt mir gerade ein, ich muss sie unbedingt noch einmal nach dem Dressing-Rezept fragen, denn es schmeckte oberlecker! :-)

Nach dem Abendessen mussten ihre Kinder noch ihre Instrumente üben, jeder für sich etwa eine halbe Stunde.

Ich habe es nur genossen.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie geschmeidig ein 10-jähriger Junge in die Klaviertasten „haut“, oder eine 8-jährige mit der Blockflöte plötzlich ohne Probleme ein Stück von Brahms und Beethoven spielt.

Ich saß draußen auf der Bank unterm Fenster und habe geheult.

Zum Glück hat mich niemand gesehen... ;-)

Dann sind alle Kinder Zähne putzen gegangen und es gab zwei Gute-Nacht-Geschichten.

Die Kinder sind dann ins Bett gehüpft und Mama und Papa haben ihnen noch etwas vorgesungen.

Danach habe ich Sohnemann ins Bett gebracht.

Wir haben übrigens im oberen Stockwerk übernachtet, in einem riesigen Bett, neben 2 Bassgitarren, einem Akkordeon und einem verdammt großen Schlagzeug – man war das ein Erlebnis..... für Sohnemann...aber auch ich fand es toll!

Ich habe ihm dann auch noch etwas vorgelesen und bin noch einmal runter gegangen.

Wir haben uns noch sehr lange unterhalten.

Über Musik, Veganismus, Menschen, Politik und vieles mehr.

Das war ein Gespräch, was ich mir schon immer gewünscht habe, irgendwie...nicht so ein oberflächliches „Larifari“, sondern wirklich ernsthaft und tiefgründig.

Am nächsten Morgen wurde Sohnemann wieder mit dem Auto mitgenommen zur Schule.

Ich blieb noch eine Stunde länger und fuhr dann mit dem Bus.

Alles in allem bin ich für diesen Tag bzw. Nachmittag, Abend und Morgen ;-) sehr dankbar, denn es hat sich wirklich sehr, sehr viel in mir bewegt und ich habe bemerkt, dass ich vieles zurückgestellt habe, was ich eigentlich liebe, sei es für mein Kind, oder für die Arbeit, oder durch Sorgen und Probleme...

Hey, als ich Daheim war, habe ich mich einfach nur hingesetzt und eine ganze Stunde lang Blockflöte gespielt.

Man war das schön!!!

Ich habe als Kind Blockflöte gespielt, in der Schule, bis zur vielleicht 3. Klasse.

Danach hatte ich zwar immer eine, aber ich habe sie irgendwie nie gespielt.

Die Musik hat mich immer fasziniert und ich hatte früher als Jugendliche ein Keyboard, wollte aber immer Klavier lernen.

Da mein leiblicher Vater Musiker war und meine Mutter irgendwie nicht damit klar kam, dass er sie betrogen und verlassen hat, sie es auf mich projeziert hat, wurde mir die Musik verboten.

Sie hat nichts gesagt, aber Instrumente usw. verschwinden lassen und mich abgelenkt.

Meine Noten, die ich immer für die Blockflöte hatte, die fand eine Freundin auf der Müllhalde.

Ich hätte heulen können.

Als ich mein Keyboard hatte, hat sie immer nur gemeckert, ich sei genau so wie mein Vater.

Nun ja, nach Jahren weiß ich was sie meinte, aber damals hat es mich einfach nur verletzt.

Ich bin nicht er, auch wenn ich die Musik liebe.

Sohnemann geht schon eine Weile in die Musikschule, er lernt Keyboard, ich habe mich nun für Klavier angemeldet.

Vielleicht kann ich Euch ja bald etwas Schönes vorspielen.

Im Moment reicht es nur für „Für Elise von Beethoven“ und ein paar einfache Melodien, die ich mir mal selber beigebracht habe.

Ach so, Blockflöte spiele ich jetzt auch wieder und ich werde mich, ich weiß noch nicht, entweder für Gesangsunterricht oder für den Chor der Musikschule anmelden.

Sohnemann will noch Schlagzeug- und Gitarrenunterricht – aber alles nach und nach. ;-)

 

Ich wünsche Euch ein wunderschönes und hoffe, verlängertes Wochenende! ;-)

Eure Annerose

 

    


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