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Sind wir alle verstrahlt? (21.05.2016 00:32:56)

Sind wir alle verstrahlt? ...neuer Blogartikel

 

Hallo Ihr Lieben,

 

auch in dieser Woche, bzw. in diesen 3 Tagen ist nicht viel bei mir passiert.

Wer es noch nicht mitbekommen hat; ich habe ein „Vorstellungs-Video“ von Le´AVeG / mir gedreht und veröffentlicht.

Na ja, es war nicht ganz einfach für mich, denn ich bin vor der Kamera sehr nervös.

Aber das war/ist eine Sache, die mich schon sehr lange beschäftigt.

Ich glaube, die ersten Gedanken ans Video drehen hatte ich bereits vor etwa 2 Jahren, aber ich habe mich nie überwinden können, es auch wirklich einfach mal zu machen.

Ach so, hier ist der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=qSm2E2goAaQ

Vielleicht stelle ich es auch irgendwann einmal auf die Startseite von le-aveg.de, aber das steht noch in den Sternen.

 

Also, worum geht es hier heute in meinem Blog?

Hmm, gute Frage....

Ich denke, aus gegebenem Anlass möchte ich heute einmal an die Katastrophe in Tschernobyl erinnern.

 

Leute, die mich kennen wissen, dass ich Bücher liebe, und zwar nicht irgendwelche Romane, außer „Harry Potter“ ...den musste ich lesen... ;-) - sondern ich lese Bücher über die Biologie des Menschen, ich lese viel über die Zusammenhänge zwischen Gene und Krankheiten, über Umweltgifte, und und und, also in allem sind das halt wissenschaftlich fundierte Bücher, mit Daten und Fakten.

Nun ja, da ich wirklich sehr, sehr viel lese, kaufe ich mir gebrauchte Bücher, nun kam heute ein weiteres „Werk“ hinzu und ich habe es schon fast durch.

Es ist ein etwas älteres Buch, aus dem Jahre 1986, im August erschienen.

Es heisst „Wie unsere Gene bestrahlt, beschädigt und manipuliert werden.“

Ob es das Buch noch in neuer Ausführung gibt, weiß ich nicht.

 

Jedenfalls passt es im Moment sehr, da es im Buch auch um die Katastrophe in Tschernobyl geht, die am 26. April 1986 passiert ist.

Also genau vor 30 Jahren und ein paar Tagen.

 

Was ist passiert?

Am Lenin-Kernkraftwerk bei Tschernobyl, in der Ukraine explodierte der Reaktor 4 in vollem Betrieb.

Tagelang wurden die Menschen nicht darüber informiert, dass eine riesige Menge an Radioaktivität unkontrolliert austrat.

Die radioaktive Wolke verteilte sich über ganz Europa und durch den Regen kamen kleinste radioaktive Teilchen in die Umwelt, welche immer noch messbar sind.

 

Die Folge waren über 100000 akut strahlenverseuchte Menschen und Millionen, die einer ständigen radioaktiven Niedrigstrahlung ausgesetzt sind.

Sogar sowjetische Offizielle sagten, dass der zubetonierte Reaktorkern für Jahrhunderte von zukünftigen Generationen gemieden werden muss.

 

Auch außerhalb der 30-Kilometer-Zone gibt es stark verseuchte Flächen.

Die nach dem Unfall freigewordenen langlebigen Isotope wie Cäsium-137, Strontium-90, Kohlenstoff-14 und Reaktorplutonium werden uns ein Leben lang begleiten.

 

Wissenschaftler Frederic Vester sagt dazu: „Lebewesen haben einen Stoffwechsel. Sie können die strahlenden Teilchen in ihr Inneres einbauen und somit selber radioaktiv, also zu einer Strahlenquelle werden. Sie sind leider auch ausgerechnet die Lebewesen, die auf diese Weise radioaktive Stoffe zu sehr hohen Konzentrationen (über die Nahrungskette auf ein Vieltausend-, ja Millionenfaches) anreichern können. Und ein weiterer Nachteil der Lebewesen: Wegen ihres Stoffwechsels, der durch Informationsübertragung aus den Genen der Zellkerne gesteuert wird, sind sie gegen radioaktiver Strahlung, insbesondere wenn diese in ihrem Inneren stattfindet, ganz besonders empfindlich. Die genetische Informationsübertragung wird gestört und kann so den ganzen Stoffwechsel durcheinanderbringen oder fehlleiten. Trotz geringer Strahlenreichweite können genetische Veränderungen verursacht werden, und zwar schon mit Mengen, die von außen gar nicht messbar sind. So können sich im Organismus radioaktive Stoffe sammeln und dort jahrelang strahlen und die Erbsubstanz verändern oder krebsartiges Wachstum auslösen, ohne dass es messbar oder feststellbar wäre.“

Leider haben Behörden, die Bundesärztekammer und die -Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke- fröhlich heruntergespielt und die Menschen angelogen.

In großen Anzeigen hieß es:“Nach dem zuverlässigen Urteil von Experten, insbesondere Nuklearmediziner, Strahlenschutzärzten, Strahlenbiologen und Kernphysikern, hat in unserem Lande durch die erhöhte Strahlenexposition kein Bürger gesundheitliche Schäden erlitten.“

Andere, Wissenschaftler, wiederum sagen, diese Aussage ist unwissenschaftlich und unseriös.

 

Tja, auch damals wurde schon gelogen, wie es auch heute noch Gang und Gäbe ist.

Nun ja, die finanziellen / wirtschaftlichen Interessen sind halt immer größer.

 

Aber auch vor Tschernobyl sah es nicht sehr viel anders aus.

Es gibt wissenschaftliche Literatur, in der es heißt, dass das Krebsrisiko durch Niedrigstrahlung zehnmal höher angesetzt werden muss, als bislang vermutet.

Und ungerührt sagt uns die andere Seite, es wird in Zukunft weniger Leukämie, weniger Lungenkrebs und ein längeres Leben geben, so als würde uns die Niedrigstradioaktivität stimulieren und erst so richtig gesund machen.

Die Atomlobby sagt uns, die Lage hat sich stabilisiert und wir werden beruhigt.

Alles super!!! ;-) Na klar...

 

Komischer Weise kommen freie Messinstitute auf wesentlich höhere Messwerte als die Behörden.

Aber die Behörden kamen auch damals schon ins Gerede, weil sie die Menschen nicht gewarnt haben, dass da eine radioaktive Wolke auf sie zukommt.

Im Gegenteil!

Der Spiegel vom 12.05.1986: „Anfangs wurde sogar versucht, Messwerte geheim zu halten. Immer deutlicher wurde Ende letzter Woche , dass die bayerischen Behörden schon frühzeitig über die Gefahr der Atomwolke informiert waren, diese Information aber zurückhielten, die Werte herunterspielten und eine rechtzeitige Warnung der Bevölkerung unterließen...am Mittwoch setzte in München hochgradig verseuchter Regen ein, eine Warnung unterblieb, obwohl die Gefahr intern längst vermeldet worden war. Dafür ging dem Wetteramt in München am selben Tag ein Fernschreiben der Zentrale in Offenbach zu: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass den Wetterämtern übermittelte Werte der gemessenen Radioaktivitäten den Geheimhaltungsgrad VS/NFD haben und ausschließlich als Unterlagen für die von den jeweiligen Landesregierungen zu gebenden Beratungen dienen. Eine Weitergabe an die Öffentlichkeit ist untersagt.“

Auch wurden gewisse Fernsehsendungen zensiert, wie z.B. die Sendung „Scheibenwischer“ mit/von Dieter Hildebrand. Sie wurde untersagt.

 

Bald mischten sich auch Politiker mit ein.

Laut „dpa“ vom 07.06.1986: „Bundeskanzler Helmut Kohl hat den Kernkraftgegnern vorgeworfen, es gehe ihnen nicht um die Sicherheit. In Stade sagte er, sie wollten die Reaktoren stilllegen, um eine wirtschaftliche Katastrophe herbeizuführen und damit „die Republik sturmreif zu machen“.“

 

Was kam wirklich runter?

Nach den Worten von Joseph Knox, Chef des Fallout-Warnzentrums , war es eine „Mammut-Emission“.

Schätzungsweise 80 Millionen Curie von Jod-131 und sechs Millionen Curie Cäsium-137 hätten sich in dem Reaktorkern befunden und der größte Teil davon sei in die Atmosphäre entlassen worden. Nach Schätzungen des Jülicher Kernforschungszentrums wurden einige Millionen Curie frei. Das entspricht einer Strahlenmenge von etwa hundert Hiroshima-Bomben.

 

Am heftigsten heimgesucht, von den unmittelbaren Folgen der Wolke war die Bundesrepublik.

In vielen Teilen der Bundesrepublik litten Menschen ab dem 28.04.1986 unter Hals-und Kopfschmerzen, Hautirritationen, kleinere Kinder an Übelkeit und Schwächeanfällen.

Auch Spätfolgen an der Schilddrüse sind sehr häufig.

 

Ich bin mir nicht so ganz sicher, aber in der 3. Klasse damals wurden mir die Mandeln entfernt, weil ich ständig Halsschmerzen hatte.... ob das etwas damit zu tun hatte?

Geboren bin ich 1978, ich war da also 8 Jahre alt.

Zeitlich würde es passen.

Ebenso erging es meinem Bruder, dem gleich die Mandeln und Polypen entfernt wurden.

Auch hatte ich an den Armen und Beinen offene Stellen, die etwa ein ganzes Jahr nicht verschwinden wollten und niemand wusste, woher sie kamen, nicht einmal unser Arzt.

Ich kann mich noch gut daran entsinnen, dass ich davor einen ganzen Nachmittag auf einer Wiese auf dem Spielplatz lag.

Einige Narben habe ich immer noch, nach 30 Jahren.

Manchmal denke ich, es ist doch ganz schön weit her geholt...aber...hmm, ist es das wirklich???

 

Welche Isotope genau waren in der Atomwolke und wie lange wirken sie?

Unter den 200 verschiedenen strahlenden Substanzen, die als Gase oder winzigste Staubteilchen zu uns gelangten, sind besonders gefährlich:

  • Jod-131 mit einer Halbwertzeit von 8 Tagen

  • Cäsium-134 / Halbwertzeit: 2 Jahre

  • Cäsium-137 / Halbwertzeit: 30 Jahre

  • Strontium-90 / Halbwertzeit: 30 Jahre

  • Plutonium / Halbwertzeit: 24000 Jahre

 

Zusammensetzung nach Angabe des Deutschen Wetterdienstes:

 

  • Jod-131 / 25%

  • Ruthenium-103 / 28%

  • Ruthenium-106 / 12%

  • Cäsium-137 / 12%

  • Cäsium-134 / 7%

  • Barium-140 / 9,4%

  • Strontium-90 / ?

  • Plutonium / ?

 

Was bewirkt die Zunahme an Radioaktivität und giftiger Chemikalien in der Umwelt? Welche Auswirkungen gibt es denn jetzt noch? Keiner kann das wohl wahrheitsgemäß beantworten.

Eines ist sicher; auch jetzt noch steigt die Krebsrate unter den Menschen immens.

 

Es scheint, als habe der Mensch mit der Atomspaltung und der Genmanipulation eine Grenze überschritten.

Was bedeutet die Genmanipulation an Pflanzen, Tieren und Menschen? (Es gibt Schafziegen, geklonte Schafe und und und....)

Wie wird sie wirtschaftlich und politisch genutzt?

Welchen Gefahren werden wir ausgesetzt?

Und welche Folge hat die Produktion biologischer Kampfstoffe?

Wir wissen es nicht!

 

Ein Zitat von Albert Schweitzer, 1961: „ Nur Leute, die nie dabei waren, wenn eine Missgeburt ins Dasein tritt, nie ihr Wimmern hörten, nie Zeugen des Entsetzens der armen Mutter waren, Leute, die kein Herz haben, vermögen den Wahnsinn der Atomspaltung zu befürworten.“

Wie Recht er hat!

 

Ich hoffe, der Artikel war Euch nicht zu langweilig. ;-)

Teilt ihn und schreibt mir in die Kommentarbox wenn er Euch gefallen hat.

 

Trotz allem ernsthaften Gedankengut wünsche ich Euch ein wunderschönes und erholsames Wochenende!

Eure Annerose / www.le-aveg.de

 

 

 

Quellenhinweise:

  • T.Bastian „Atomkatastrophen und ihre Folgen“, Medizin aktuell

  • Tieffrieren und Kochen nützt nichts“, Der Spiegel,Nr.22 vom 26.05.1986, Seite 97

  • Schmerzhafter Spagat“, Der Spiegel, 23, S. 32, 02.06.1986

  • Tschernobyl:Eine Einschätzung der gesundheitlichen Schäden“, Fraktion Gesundheit in der Ärztekammer Berlin, S.10 ff., 16,19, 34ff., 1986

  • Was tun?“ in „Nach dem Super-GAU, R. Grießhammer

  • Krebsrisiko durch eingeatmetes Plutonium“in „Warum auch geringe Menge Radioaktivität lebensgefährlich ist“, J.W.Gofman

  • Integrale Oberflächen-Kontaminationsmessungen an Abenteuer-Spielplätzen“, W.Renz, Maurer Electronics GmbH, München

 

 


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